Piraten und Fachkompetenz

Klaus Peukert » 28 September 2010 » in Rants » 0 Kommentare

Da sind wir nun die "Netzpartei", die Partei, die sachlich und lösungsorientiert arbeiten will, die keine Luftschlösser versprechen sondern ehrliche und durchdachte Konzepte anbieten und so eine wohltuende Alternative zu den elenden Polithuren mit ihrer beschissenen Klientelpolitik sein will. Und dann pusten Autoren der Flaschenpost (so ner Art inofiziellen Parteizeitung) sowas wie hier raus

Abseits aller fachlicher Kritik (ich kann letztlich auch nur jede der Seiten nachplappern, wobei mir Pavel Meyers Blogbeitrag noch am meisten geholfen hat den ePA halbwegs zu verstehen): Es wäre uns echt anzuraten solche Artikel nicht auf einem sprachlichen Niveau rauszupusten, für das die 8-Klässler, die den ePA mitm Lötkolben gebrizzelt haben von ihrem Lehrer die Schülerzeitung um die Ohren gepfeffert bekommen hätten.

Mit Verlaub, dieser hämische, arrogante, herablassende Duktus, der aus jeder Zeile tropft ist nicht geeignet um uns als seriösen Gesprächspartner oder gar als Wahlalternative zu positionieren. Dieser Artikel klärt nicht auf, er warnt nicht vor eventuellen Gefahren, er zeigt keine Lösungen, es ist tumbe Polemik, für die wir uns schämen sollten.

Mir persönlich gehts gar nicht darum den ePA auf einen "Das ist SICHER!!!!111elf"-Sockel zu heben. Aber wir sollten nicht auf der einen Seite von der Leyensche Brachialrhetorik kritisieren und dann im Gegenzug ähnlich "qualifiziert" auf andere Dinge draufkloppen.

Dann nimmt man uns nämlich irgendwann nicht mehr ernst, wählt uns nicht und dann ist der Katzenjammer groß. Also Kritik, klar. Aber bitte sachlich und fundiert und nicht auf "Lulz, Hacker gonna hack, eh?"-Niveau.

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