Rechnernamen

Klaus Peukert » 29 August 2006 » in Netzwelt, Technisches » 0 Kommentare

Die Benamsung von Rechnern und Servern in einem netzwerk ist ja nicht immer leicht. Dinge wie 'mail' und "server" sind schnell nicht mehr ausreichend. Ein geeignetes Schema wäre bspw. Namen von Pornostars, aber da kennt ja wieder keine welche (Spruch schamlos ausm Usenet gelaut). Bei Job#1 haben wir uns für Planeten in erster Näherung entschieden. Der erste Server mit einem "richtigen" Namen hieß mars, der aktuelle pluto (die paar anderen Kisten sind nur über Ihre "Funktionsnamen", etwa shop.$DOMAIN benannt). Naja, mit Pluto hatten wir wohl kein glückliches Händchen. Auch wenn der Name bleibt (und außerdem hab ich das Bild grad gefunden):

Gefunden beim Herrn R.

Vertikale Leutetransporter

Klaus Peukert » 29 August 2006 » in Alltagsbeobachtungen, Broterwerb » 0 Kommentare

Bei zugschlus habe ich etwas über das Benutzerinterface von Aufzügen gelesen. Hier was von mir. Job#1 ist in der obersten Etage eines Bürogebäudes, in dem neben einem Bürgeramt der Stadt hauptsächlich Arztpraxen sitzen. Es gibt einen Aufzug. Der ist, wie bei zugschlus bemerkt, durchaus intelligent. D.h. ich drücke "Nach unten" wenn ich von Etage 5 in Etage 1 will bzw. "Nach oben" wenn ich vom EG ganz nach oben will. Das entbehrt nicht einer gewissen Logik, wobei viele Leute das anders sehen und dem Lift sagen, in welche Richtung er fahren soll um sie einzusammeln.

Der Fahrstuhl ist dann so schlau und nimmt mich bei der nächsten Vorbeifahrt in "Wunschrichtung" mit. Eigentlich ganz OK. Nun passiert regelmäßig folgendes: Oma will von E2 nach EG. Drückt beide "Knöppe". Ich steh in E1 und will nach E5. Der Lift hält, ich steige ein. 2m weiter oben halten wir und nehmen Ömchen auf. Die ist ganz verwundert "Wie, es geht nicht nach unten?". Der Lift fährt nun hoch in E5, ich steig raus, Ömchen fäöhrt runter und hält noch mal in E2 (um Ömchen aufzunehmen, die aber längst drin ist...). Das ist so (inkl. verschiedener Varianten täglich zu beobachten)

$SCHLECHTEN_VERGLEICH zwischen Fahrstuhl und ÖPNV gelöscht.

Es ist wirklich die Ausnahme, wenn man vom EG bis in E5 fährt, ohne das irgendwo jemand einsteigt, der eigentlich nach unten will. Gern genommen ist auch der "Wiederholungsdrücker", der aller 5sec den Anforderungsknopp (beide!) behämmert, damit der Aufzug schneller kommt. Bei sowas laß ich den Typen gern nach oben einsteigen und wart mit breitem grinsen, bis er wieder aufschlägt und mich mitnimmt :-) Ebenfalls beliebt das "Ich drängel mich noch schnell rein, weil ich keine Minute warten will und ich trotz bester Konstitution zum Augenarzt in der 2. Etage mit Lift fahren will". Das triggert je nach "Drängelzeitpunkt" folgenden Bug im Aufzug:

Ist die Tür bereits hinreichend weit genug zugegangen wird der "Fahrtwunschspeicher" des Lifts gelöscht nachdem der Drängler den Sicherheitstüröffnungsmechanismus ausgelöst hat. D.h. alle Fahrtwünsche, sowohl im Lift selber als auch in den einzelnen Etagen sind weg, alles auf Anfang. Wenn man das nicht weiß/beachtet steht man etwas dämlich da (wenn man nämlich vergisst rechtzeitig sein Ziel anzugeben). Man kann dies aber wenigstens nutzen um Scherzbolde ins Leere laufen zu lassen, die beim Ausstieg alle Etagen "markieren".

Montag und der korrekte Umgang

Klaus Peukert » 29 August 2006 » in Alltagsbeobachtungen, Broterwerb » 0 Kommentare

Es ist zwar heute Dienstag aber gestern hatt ich frei also ist heute mein Montag dieser Woche. Umso passender als mein Feedreader mit folgendes präsentierte, es ist frappierend passend zum aktuellen Wetter und zur aktuellen Situation hier.

Es ist ein typischer Tag im August: kühl, regnerisch, feindlich. Auf dem Weg ins Büro haben Sie zwei Schulkinder überfahren, im Autoradio liefen die Rolling Stones, und auf Ihrem Parkplatz steht ein häßliches Spoilerauto mit einem fetten Arsch drin. Kaum im Büro, nervt Sie Ihre uralte Sekretärin mit irgendwelchem Papierscheiß, der Kollege ist bereits so betrunken, daß er sich kaum noch auf den Beinen halten kann, und dann ruft auch noch Mutti an...

Falsche Reaktion: Sie nehmen die vorsorglich mitgebrachte Axt und sorgen für 20 Jahre mit anschließender Sicherheitsverwahrung

Richtige Reaktion: Sie fragen den betrunkenen Kollegen, ob noch was da ist, und dann wird es noch ein richtig schöner Tag

So wies grad bei Job#2 "rund geht" wär das echt passend. Dazu später mal evtl. mehr, das ist zuviel für nen Eintrag, das muß ich erstmal kondensieren. Irgendwo stand hier noch Rum rum. Wär was zum Kaffee aufhübschen.

Gefunden übrigens bei kanzlei-hoenig.de, dort in der Titanic aufgeschnappt.

Fishen

Klaus Peukert » 28 August 2006 » in Privates » 0 Kommentare

SWMBO ist privat eher der schwarzen Szene zuzuordnen. Mittelalter, Gothic, Patchouli etc. Eine nicht ganz uninteressante Subkultur mit zum Großteil gut angenehmer Musik. SWMBO war also natürlich auch zu den GothicGames, ähm, dem WaveGotikTreffen in der Stadt, die schon Goethe sich lobte. Ich schaff jetzt irgendwie keine Überleitung, Mist.

Jedernfalls hat der Sänger von Subway To Sally auch was solomäßiges am Laufen, SWMBO erfuhr von einem exclusiven Fanclubtreffen und da waren wir nun letztes Wochenende. Nicht die schlechteste Idee für nen Familienausflug. Ein "romantischer Elternabend" wurde es leider nicht, das Papa und der Rest der Familie von Samstag auf Sonntag in den x-und-Fünfzigsten reinfeierte.

Der Kleine kam also mit. Naja, mit 13,5 Monaten ist der alt genug für eine Nacht campen. Auto besorgt (was ne Tortour), Zelt geliehen (Danke Ex-Schwägerin), vorbereitungs- und planlos (bzw. nur geringe Dosen davon...) dann gestartet. Der Routenplaner kennt zwar schon die Südumfahrung A38, schickt mich dann von der A9 direkt auf ne Landstaraße und vergisst die korrekte Abfahrt mitzuteilen. Also auf gut Glück ("Hier? Wirklich?") bei Osterfeld von der A9 runter

"Fishen" vollständig lesen

Die Ruhe vor dem Blog

Klaus Peukert » 28 August 2006 » 0 Kommentare

Ähm, ja hoppla. Seit über 10 Tagen halt ich schon meine Klappe. Dabei gäbe es durchaus passenden Content, grad bei Job #2 drehen grad alle am Rad. Glücklicherweise steh ich mitm Hintern zur Wand und kann das gelassen beobachten, auch wenns meine Tätigkeit betrifft.

Nachdem ich Freitag und Heute (beides Tage an denen ich Urlaub hatte...) aber drei (oder gar vier) Megamails mit Hintergrundinfos, Erläuterungen und Klarstellungen die von mir betreute und entwickelte Software betreffend geschrieben hab tun mir erstmal die Finger weh. Eine Zusammenfassung folgt aber.

Still to come: Reisebericht Berlin, Reisebericht Mini-Konzert an der Saale. Rants über zum selbstständigen Mitdenken unfähige bzw. unwillige Mitarbeiter, die mir damit das Leben schwer machen (wollen).

Kettenbrief 2.0

Klaus Peukert » 28 August 2006 » in Privates » 0 Kommentare

Auch wenn ich mich zugschlus' und nilsk's Abneigung zu den grad durch Klein Bloggersdorf geisternden Stöcken eher zugeneigt fühle, eine kleine Ausnahme mach ich für meinen Lieblingsprovider dann doch. Schon allein weils das erste überhaupt ist, was bei mir aufschlägt :-)

"Kettenbrief 2.0" vollständig lesen

Datensicherung...

Klaus Peukert » 17 August 2006 » in Privates » 1 Kommentar

*schnief* 75 GB. Videos, Musik, Fotos, Dokumente. In den letzten 6 Jahren zusammengesammelt und -gekommen. Alles futsch. Deswegen. Entsprechend klingt das "gute" Teil. JFTR: Es ist eine Deskstar 120 GXP, also das Modell IC35L 080 AVVA07. Da es nicht kaputter geht hab ich sogar schon die Elektronik abgebastelt. Ansonsten leg ich das Ding auf Halde und nach der nächsten Gehaltserhöhung (*MUAHAHAHA*) geht das Ding zu KrollOntrack o.ä. Die sollten den Kram retten können, die Daten sind ja noch drauf.

Der Witz ist, dass wir jedem Kunden Datensicherung verkaufen und einbläuen, man selber aber sowas nicht mache. Der Oberwitz: 1,5 Wochen vorher hatte ich die glorreiche Idee mal nen externen DVD-Brenner nach Hause mitnehmen und mal alles auf DVD ziehen. Ich war dann aber zu faul dazu. Der Oberoberwitz: Im dümmsten Fall hab ich das Ding selbst geschrottet, weil ich am Vorabend zu ungeduldig war und während des Runterfahrens die Kiste hart ausgeschaltet hab.

Aber ein Bäcker frisst ja auch nicht sein eigenes Brot, warum sollt ich dann zu Hause ne funktionierende und aktuelle Datensicherung haben. Schade um den ganzen kram. Das Leben geht zwar auch ohne weiter, aber insb. um einige Fotos vom Kleinen, die noch nicht bei flickr oder GMX online "gesichert" sind ist es schade :-(

Zeit ist Geld?

Klaus Peukert » 17 August 2006 » in Broterwerb » 4 Kommentare

Hier bei Job #2 kommt offenbar in Bälde ein neuer Lehrstuhlinhaber an. Mein Boss "verhandelt" gerade über die Grundausstattung. Neuprof hatte ein Selbstbau-Rechner bei Alternate zusammengestellt. Boss "kontert" mit einem Standard-PC bzw. einem dem Eigenbau ähnlichen Angebot, beide von Job #1. Immerhin wären so Serviceleistungen über den bekannten Partner und nicht über den Online-Kistenschieber abzuwickeln (und irgendwann knallt halt jede Festplatte oder Netzteil durch).

Davon abgesehen, daß in nem vernünftigen Laden der Typ ne Kiste vorgesetzt bekäme und fertig: Wozu braucht man als BWL-Prof eine Kiste mit 2GB RAM am Desktop? Für Framemaker, Visio, Office und Internet? Nie und nimmer nicht. Das beste kommt aber noch. Neuprog hat sich grad zwei Seiten lang "ausgeweint" und verliert sich in Details, warum denn kein Intel Core Duo Prozessor angeboten würde, die PCIe-Graka bitte passiv gekühlt sein soll und ähnlicher technikverliebter Schnickschnack.

Vista-tauglich und für die nächsten 3 Jahre zukunftssicher sollte es auch sein. Ja klar. Sollte das dem BWL-Professor nicht scheißegal sein, was da unter der Haube läuft? Obendrein: Hat der nix zu tun, zu forschen, zu lehren oder so, daß er sich in solchen Details ergehen kann? Hat seine (Frei)Zeit keinen monetären Gegenwert? Ist dieses Aufgeilen an (für seine Aufgaben) unwichtigen Details denn die 100 EUR Ersparnis überhaupt wert (wenn mans mal am Kaufpreis festmacht)? Aber das verstehen wenige. Zeit hat halt doch irgendwie immer nen Wert und meine Zeit ist mir solcherlei Detailverliebtheit nicht (mehr) wert.

Umtausch bei Nichtgefallen?

Klaus Peukert » 17 August 2006 » in Broterwerb » 0 Kommentare

Ich habs (leider/glücklicherweise) nur am Rande mitbekommen. Kunde bei Job #1 bestellt neuen Server, irgendne halbwegs vernünftige HP-Kiste im Standgehäuse. Kollege bereitet das Ding komplett vor. Server wird ausgeliefert und vom Kunden bemängelt/zurückgegeben/nicht abgenommen weil "die Optik nicht gefällt"...

WTF? Häh? Der Kunde kriegt nen sauteuren Server und will den dann nicht mehr weil er nicht hübsch genug ist? Das alleine ist ja krank genug, aber das meine Chefs da mitmachen und nach Alternativen suchen (entweder nen potemkinschen Eigenbauserver aufsetzen oder nen hübscheren Server bestellen), das kapier ich auch nicht.

Glücklicherweise fehlen mir genug Details, so daß ich mir darüber keinen Kopp machen muss. Dinge gibts.

Prioritäten

Klaus Peukert » 07 August 2006 » in Broterwerb, Netzwelt » 0 Kommentare

Ich hab ja hier schon paar mal über den (glücklicherweise nicht alltäglichen) Wahnsinn bei meinen Brötchengebern berichtet. Insb. erwähnte ich kürzlich auch, daß ich der Meinung bin, daß in unserer Branche kein Problem so wichtig ist, daß es nicht auch paar Minuten/Stunden liegen bleiben könne, schließlich arbeiten wir nicht im OP und von unserem Handeln hängt auch kein Menschenleben ab oder so.

Der CC-Agent beim DairyInsanity-Blog (lesenswerte Geschichten über den unglücklicherweise täglichen Hotline-Wahnsinn) hat vorhin ne Geschichte gebloggt, die das schön deutlich macht:

Gestern brach mir eine Frau am Telefon fast in Tränen aus. Das Gespräch hatte ganz belanglos mit einigen Fragen zur Bedienung ihres MP3-Players begonnen. Der, den Ihr Mann ihr vor einem Monat geschenkt hat. Zum 2-jährigen. Mit den ganzen Liedern drauf, die an dem Abend im Radio liefen, als Sie sich das erste mal zu einem Date verabredeten und auf einer Wiese irgendwo in Bayern bei Kerzenlicht Wein tranken.
Und dieser Mann liegt jetzt nach einem Motorradunfall im Koma.

Womit mal hoffentlich auch dem letzten klar sein sollte, wie unwichtig die meisten unserer alltäglichen (EDV-)Probleme sind und wie wichtig wir sie manchmal bzwl. leider viel zu oft nehmen bzw. wie wichtig wir sie uns von Dritten (Kunden, Vorgesetzten, Lieferanten etc.) machen lassen. Viel zu wichtig. Was ist ein Vormittag ohne E-Mail gegen das von oben? Ein Scheißdreck.

Also, meine lieben Freunde da draußen in der Prärie: Laßt Euch nicht stressen und stresst Euch und Eure Mitmenschen nicht. Denkt immer daran, wohin das Problem eingeordnet gehört. Meistens nicht dort, wo der Gegenüber es grad (viel zu hoch) hinhängt.

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