Kundenbindung

Klaus Peukert » 21 August 2005 » in Alltagsbeobachtungen » 0 Kommentare

Auf der Suche nach der von der Herzdame gewünschten speziellen Babynahrung. Es muß nun unbedingt ein- und diesselbe Marke sein. Das der Wechsel von normaler auf HA-Nahrung nicht unbedingt bedeutet an der Marke festzuhalten stellen wir mal dahin. Aber wer kann schon gegen weibliche Logik anstinken...).

Den ersten Kaufversuch startete ich in einem großen Supermarkt, der schließlich halbwegs auf dem Heimweg liegt und es galt ein Soonderangebot an Feuchttüchern zu erstehen. Babynahrung ist reichlich vorhanden, nur die gewünschte fehlt. Prima. Den anderen Kram eingesackt und ab zur Kasse.

Dort wurde grad ein Kunde verabschiedet, ich bequeme mich dahin, die Kassierkraft war bereits in einen (zu ihrer Ehrenrettung offfenbar beruflich induziertem) Klönsnack mit Ihrer Kollegin beschäftigt. Als man meiner gewahr wurde kam nur ein knappes und herscherrisches(sp?) "Ne ne, hier mal nicht mehr".

Ich seh ja ein, wenn man wegen technischen Problemem, gewerkschafltich verordneter Pause oder aus anderem wichtigen Grund momentan an gerade dieser Kasse keinen Kunden bedienen kann. Aber man könnte doch etwa sagen: "Es tut mir leid, wir haben hier gerade ein technisches Problem, wären Sie so nett und würden eine der anderen Kassen nutzen?".

So bin ich dann stinkig dort raus. Auf die Idee, die Aufforderung "hier jetzt mal nicht" mit Stehenlassen der Ware und Verlassen des Marktes ohne Einkauf unter einem entsprechenden Kommentar zu befolgen kommt man leider erst nachts um drei. Schlagfertig ist was anderes...

Servicewüste Deutschland, Teil II

Klaus Peukert » 02 August 2005 » in Sohnemann » 0 Kommentare

SWMBO war für den Kleinen einkaufen und erstand dabei im lokalen 2nd-Hand-Baby/Kindershop einen Flaschenwärmer. Leider passen undere bereits vorhandenen Flaschen da nicht rein. Nunja. Von Patentante 1 habe es bei Ihrem Besuch Geschenke, u.a. einen Flaschenwärmer. Auch zu klein. Halt. Wenn man das Flaschenheraushebedingens enfernt passt es. Gerade so, aber es passt. Prima.

Gestern mit dem nun überflüssigen Flaschenwärmer und Kassenzettel zu dem Laden (ca. 1 Woche nach Kauf). Versucht zu verhandeln und das Ding rückabzuwickeln. Man könne das höchstens "in Kommision" nehmen. Ich solle das Ding also da lassen und würde so ne Art Provision erhalten, wenn es (wieder) verkauft wird. Häh? Ich will nicht wie ei nem A&V das Ding loswerden ich will meine Kohle zurück und den unbenutzten Flaschenwärmer wieder abliefern.

Mir ist schon klar, daß es nicht dem Laden angelastet werden kann, wenn die Flaschen nicht passen und ich 2 Tage später nen anderen geschenkt bekomme. Ne Woche nach Kauf würd ich von einem service- und kundenorientierten Laden schon erwarten, daß man das anstandslos rückabwickelt, wo obendrein so ein Flaschenwärmer eh wieder weggeht und nicht im Regal versauert. Den Rohertrag bekommt man ja dann später wieder. Das ich meine Ware aber einfach so hätte da lassen sollen fand ich schon ein starkes Stück.

Naja, jetzt ruf ich die Chefin bei Gelegenheit heute oder morgen an, wenn sie es wie ihre Kollegin sieht kommt das Ding halt zu eBay. Und ich nicht wieder in den Laden.

Servicewüste Deutschland

Klaus Peukert » 02 August 2005 » in Sohnemann » 0 Kommentare

Ich war ich unterwegs um Klamotten für den Kleinen zu besorgen. In der Kuchenbude, wo ich dann was fand, schien man auf Kunden allerdings nicht gefaßt zu sein. Daß ich während der Klamottensucherei nicht angequatscht wurde ob man mir helfen könne fand ich persönlich ja noch ganz angenehm (wobei es hier durchaus hätte hilfreich seien können, aber was solls).

Da stand ich nun an der Kasse, aber keine wollte mein Geld. In dem nun wahrlich nicht großen Laden verloren sich drei Angestellte. Ich stand eine Minute an der Kasse. Zwei Minuten. Man sah mich. Ich bin auch nicht leicht zu übersehen. Aber man faltete die Klamotten im Regal lieber ein drittes Mal neu oder hängte sie von einem Bügel auf den anderen. Der Kollege hielt sich in der am weitesten entfernten in relativer Sicherheit vorm Kunden auf. Die schließlich irgendwann doch kassierende Kollegin rannte hin und her.

Man hätte ja mal was sagen können. Etwa, daß die Kollegin kurz noch etwas für ein vorherige Kundin heraussucht und gleich kommt, man selber aber die Kasse nicht bedienen darf/kann oder so. Dann wüßte "König" Kunde wenigstens Bescheid. Als sich die Kassiererin dann zur Kasse bequemte schaffte sie es nicht, sich ein "Guten Tag" oder eine andere Begrüßungsfloskel ihrer Wahl zwischen den Zähnen rauszuquetschen. Barcode einlesen, Barcode einlesen, das macht 9,98. Dann der Knaller:

"Geht es so oder möchten Sie eine Tüte?" Bis hierhin OK und nicht unüblich. Ja, eigentlich hätte ich gern das Ganze in einer kleinen Tüte verpackt bekommen. Es ging also weiter: "... eine Tüte?" "Ja, gern" "...für 5 cent". "Danke, dann geht es auch so." Tut mir leid, aber in nem Klamottenladen erwarte ich einfach daß das gekaufte verpackt wird. Punkt. Wenn ich dort mehr als zwei Mini-Babyteile (zwei Hosen und ein Hemd etwa) kaufe soll ich die dann aufm Arm transportieren?

Das die KellnerinBedienung Kassiererin sich auch für ein "Danke für Ihren Einkauf" zu schade war sondern grade mal so ein "schönen Tag" zischte überraschte mich dann nicht weiter. Dann eben wieder eBay oder 2nd Hand-Läden.

Klamotten für Kinder

Klaus Peukert » 02 August 2005 » in Sohnemann » 0 Kommentare

Da Sohnemann ja nun recht zierlich ist, nützen uns die Unmengen an bereits besorgten und geschenkt bekommenen Klamotten recht wenig, da selbst manche Klamotten in Größe 50 (warum die meisten DInger in 50/56 sind werd ich wohl auch nie kapieren, ebensowenig die teilweise beeindruckenden Unterschiede innerhalb ein- und derselben Größe) um Längen zu groß sind. Also los und nach Klamotten geschaut.

Bei Karstadt und Galeria Kaufhof in der City wurde man als erstes von rosaroten Klamotten förmlich erschlagen. Bestimmt zwei Drittel des Gesamtangebots war für Mädchen. Na Prima. Ansonsten alles mindestens in 50/56 also zu groß. Ein Strampler-Set, was halbwegs hätte passen können kostete knapp 20 EUR. Dann eben nicht. Bei einem "Textil-Diskont" soll sowas günstiger gehen. Für knapp 10 EUR hab ich dann dort was halbwegs passendes gefunden. In Größe 44. Für "Frühchen". Naja, Hauptsache es passt. Was mir beim Bezahlen allerdings passierte folgt an dieser Stelle noch. Nur vorneweg: Der Laden sieht mich so schnell nicht wieder. 

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